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Hinter den Kulissen: Die Athleten von #TEAMROX im Portrait

In diesem Blog nehmt ihr an einer spannenden Reise teil, auf der wir die einzelnen Athleten von #TEAMROX näher vorstellen. Wir beleuchten die inspirierenden Geschichten und beeindruckenden Leistungen dieser außergewöhnlichen Sportler und geben euch einen Einblick in ihre einzigartigen Wege. Freut euch auf regelmäßige Updates, die euch die Leidenschaft, den Einsatz und die Erfolge unserer Athleten näherbringen!


Straße, Tempo und Ehrgeiz.
Straße, Tempo und Ehrgeiz.

Vom Eis aufs Rad

Christian Schmitt begann seine sportliche Laufbahn im Alter von zehn Jahren im Eishockey. Er durchlief alle Nachwuchskategorien der Verein Eishockey Union  Feldkirch und schaffte mit 18 Jahren den Sprung in das Training der Kampfmannschaft. In weiterer Folge kam er auch für den Eishockey Club Supergau Feldkirch in der Kampfmannschaft zum Einsatz. Ein besonderer Höhepunkt dieser Zeit war der Gewinn der Österreichischen Meisterschaft in der 2. Liga, ein Erfolg, auf den er bis heute mit großer Dankbarkeit zurückblickt.


Nach dieser erfolgreichen Phase spielte Christian Schmitt noch ein Jahr beim Eishockeyclub (EHC) Montafon sowie zwei weitere Jahre beim EHC Bregenzerwald, jeweils in der 2. Österreichischen Bundesliga. Aufgrund beruflicher und privater Verpflichtungen entschied er sich schließlich, seine aktive Eishockeykarriere zu beenden.


Da Radfahren schon immer eine große Leidenschaft war, fand Christian Schmitt im Radsport rasch eine neue sportliche Herausforderung. Seine erste Teilnahme am Dreiländergiro in Nauders stellte einen Wendepunkt dar. Die Begeisterung für dieses Rennen war so groß, dass er begann, gezielt zu trainieren und sich dem Radsport ernsthaft zu widmen. Heute fährt er mit großer Begeisterung Radrennen in den unterschiedlichsten Formaten – von Einzelzeitfahren über Radmarathons bis hin zu MTB-Hillclimbs und Gravel-Rennen.


„Radsport bedeutet, auf den eigenen Körper zu hören, den Spaß nie aus den Augen zu verlieren und die Natur in all ihrer Vielfalt zu genießen.“

Erfolge, Rückschläge und die Freude am Fahren

Was Christian Schmitt am Radsport besonders fasziniert, ist die Möglichkeit, in kurzer Zeit große Distanzen zurückzulegen und dabei die Vielfalt der Natur zu erleben. Gleichzeitig ist der Sport äußerst komplex: Kondition, Taktik, Material und viele weitere Faktoren spielen eine entscheidende Rolle. Genau diese Vielseitigkeit macht den Radsport für ihn so spannend.


Besonders herausragend war für Christian Schmitt das Jahr 2019, sein absolutes Traumjahr. In dieser Saison konnte er mehrere seiner größten sportlichen Ziele erreichen und unter anderem den Glocknerkönig, den Dreiländergiro, den Halltalexpress sowie das Pfänderennen gewinnen.


Ein weiterer, noch bedeutenderer Abschnitt begann ab 2022. Seit einer Versteifung mehrerer Wirbel in der Wirbelsäule ist jedes Training und jedes Rennen für ihn eine Draufgabe. Gerade deshalb schätzt er jeden Moment auf dem Rad umso mehr und genießt jede Ausfahrt in besonderer Weise.


In der Vorbereitung auf Wettkämpfe setzt Christian Schmitt weniger auf feste Rituale, sondern vielmehr auf Anpassungsfähigkeit. Je nach Rennen und Ziel gestaltet er sein Training so, dass er bestmöglich vorbereitet ist und versucht, aus jeder Situation das Beste zu machen.


Eines der denkwürdigsten Erlebnisse seiner Radsportkarriere war die Solo-Zieleinfahrt beim Dreiländergiro in Nauders. Die letzten Kilometer vom Reschenpass bis ins Ziel waren geprägt von der Gewissheit, das große Ziel erreicht zu haben – ein Moment, der ihm bis heute lebhaft in Erinnerung geblieben ist.


Wenn Christian Schmitt einen anderen Sport ausüben könnte, wäre es die Formel 1. Die Faszination für Perfektion, Strategie, Setup und das ständige Streben nach Optimierung sieht er als klare Parallele zum Radsport.


Sein Rat an Einsteiger im Radsport ist klar: auf den eigenen Körper hören, so viel fahren, wie es guttut, und vor allem den Spaß nicht verlieren. Denn kaum ein anderer Sport bietet die Möglichkeit, die Natur so intensiv und vielseitig zu erleben.


Aktualisiert: 6. Aug. 2025


Die Magie der Huskies
Die Magie der Huskies

Die Anfänge im Schlittenhundesport

Sabrina Cantu wuchs in einer Familie auf, in der Huskies schon immer Teil des Lebens waren. Ihre Mutter hält seit über 40 Jahren diese beeindruckenden Hunde, und so kannte Sabrina sich schon früh mit der Rasse bestens aus. Mit 11 Jahren startet sie hobbymäßig mit dem Bikejöring – einer Kombination aus Mountainbiken und Hundezug. Die ersten Schritte macht sie mit einer erfahrenen Hündin, die ihr zeigt, wie es geht. Der Schlüsselmoment kam, als sie in der 12. Klasse ihren ersten eigenen Husky-Welpen bekam – ab diesem Zeitpunkt war für sie klar, dass sie nach dem Schulabschluss in der Welt des Schlittenhundesports Fuß fassen wollte.


Heute besitzt Sabrina sechs Siberian Huskies und ist in verschiedenen Kategorien des Schlittenhundesports aktiv. Ob Dryland-Rennen wie Bikejöring, Scooter, und Wagen oder Schneeveranstaltungen wie Skijöring oder Schlitten – ihre Hunde sind bestens ausgebildet und bereit, sie zu unterstützen!


Stolzeste Momente auf der Rennbahn

Sabrina hat in ihrer Karriere bereits viele Erfolge gefeiert. Dazu gehören drei Deutsche Meistertitel im Bikejöring sowie vier Deutsche Vizemeistertitel. Ihre unglaubliche Leistung wird zudem durch zwei Vize-Europameistertitel im Scooter 1 Hund und Platzierungen in den Top 5 bei Weltmeisterschaften in der Monoklasse-Disziplin Scooter 1 Hund besiegelt. Diese Erfolge sind nicht nur Meilensteine in ihrer Karriere, sondern auch eine Belohnung für ihre harte Arbeit und ihr Engagement.


Mentale Vorbereitung: Der Schlüssel zum Erfolg

Die mentale Vorbereitung auf Wettbewerbe ist für Sabrina eines der wichtigsten Elemente ihres Erfolgs. Am Tag vor einem Rennen geht sie die Strecke ab, um jede Kurve und Bodenbeschaffenheit genau zu kennen. Sicherheit hat oberste Priorität, insbesondere wenn sie mit Geschwindigkeiten von über 30 km/h unterwegs ist. Am Renntag prüft sie eingehend ihr Equipment, bevor sie sich fokussiert.


Von der Gesundheit getrieben: Ziele für die Zukunft

Sabrina hat sich einer langfristigen Vision verschrieben: Gesundheit für sich und ihre Hunde. Durch mehrere Stürze und die Erfahrungen der letzten Jahre, insbesondere nach dem Leberriss in der Saison 2023/24, ist ihr bewusst geworden, dass Prävention oberste Priorität hat. Für die kommende Saison sind Top-Platzierungen angestrebt, während sie stets ihr Bestes gibt und darauf achtet, dass alles reibungslos abläuft.


Ein Blick über den Sport hinaus

Außerhalb des Schlittenhundesports hat Sabrina zahlreiche Hobbys, darunter die Fotografie in der Natur, Wandern, Stand-Up-Paddeln und Skifahren. Sie genießt es, Zeit mit ihren Hunden zu verbringen und hat es sich zur Tradition gemacht, für deren Geburtstage selbst gebackene Hundekuchen zuzubereiten.


Wenn Sabrina in einem anderen Sport antreten könnte, wäre es das Skifahren – eine Leidenschaft, die sie von Klein auf mit Leidenschaft verfolgt hat. Das Skijöring mit ihren Huskies verbindet ihre Liebe zum Skisport mit ihrem Enthusiasmus für die Zughunde.


Sabrinas Ratschlag für angehende Athleten

„Hab Geduld mit dir selbst und deinen Hunden,“ rät Sabrina Anfängern im Schlittenhundesport. „Sie sind keine Maschinen, sondern Lebewesen mit eigenen Gefühlen. Vertrauen ist entscheidend, und die Beziehung zu deinem Hund ist der Schlüssel zum Erfolg in diesem Sport.“

Aktualisiert: 6. Aug. 2025


Askhab auf dem Reck
Askhab auf dem Reck

Wir stellen dir Askhab Matiev vor, einen engagierten Sportler und Mitglied des Innsbrucker Turnvereins (ITV). Geboren am 19. Mai 2002 in Inguschetien, hat er in Österreich eine beeindruckende Karriere gemacht. Als Angestellter beim Heeressport verbindet er seine Leidenschaft für den Sport mit seinem Beruf. In diesem Interview sprechen wir mit ihm über seine Motivation und seine Erfahrungen im Sport.


Kannst du deine Reise in deinen Sport teilen? Was hat dich inspiriert, ihn zu verfolgen?

Seit meiner Kindheit war ich begeistert vom Kunstturnen. Bereits bei meinem ersten Wettkampf konnte ich den ersten Platz belegen – das war für mich ein unvergesslicher Moment. Von da an war klar: Eines Tages möchte ich bei den Olympischen Spielen dabei sein.


Was sind einige der größten Herausforderungen, denen du in deiner sportlichen Karriere gegenübergestanden hast, und wie hast du sie überwunden?

Meine größte Herausforderung ist definitiv mein mentaler Zustand. Ich kämpfe manchmal mit Kopfproblemen, doch was mich immer wieder antreibt, ist der feste Glaube daran, eines Tages für Österreich bei den Olympischen Spielen antreten zu dürfen. Dieser Glaube gibt mir Kraft, immer weiterzumachen.


Wer oder was motiviert dich, deine Grenzen immer weiter zu pushen?

Mein starker Wille und der Wunsch, der erste Turner Österreichs seit 2012 bei den Olympischen Spielen zu sein, sind meine tägliche Motivation. Dieser Traum treibt mich an, immer mein Bestes zu geben.


Wie sieht dein typisches Trainingsregime aus? Wie bleibst du fokussiert und motiviert?

Ich arbeite mit einem gut durchdachten Plan und setze mir klare Ziele. Disziplin und Durchhaltevermögen helfen mir, jeden Tag mit 110 % ins Training zu gehen. So bleibt die Motivation hoch und ich kann kontinuierlich Fortschritte machen.


Wie balancierst du das Training mit anderen Aspekten deines Lebens, wie Arbeit oder Familie?

Vorausschauendes Planen ist für mich essenziell. Wenn ich trainiere, bin ich voll und ganz im Moment – genauso bei der Arbeit und in der Familie. Da meine „Arbeit“ im Heeressport liegt, vereinen sich Training und Beruf auf eine besondere Weise.


Kannst du eine besonders denkwürdige Trainingseinheit oder einen Wettkampf beschreiben? Was hat sie besonders gemacht?

Ein Sprichwort meines damaligen Trainers begleitet mich immer: „Train how you compete, and compete how you train.“ Dieses Motto macht jede Trainingseinheit und jeden Wettkampf für mich besonders, weil es mich immer daran erinnert, authentisch und fokussiert zu bleiben.


Welchen Ratschlag würdest du jemandem geben, der gerade mit deinem Sport anfängt?

Glaub an dich selbst, zweifle nie an deinen Fähigkeiten. Gib jeden Tag dein Bestes und vertraue darauf, dass du dich stetig verbessern kannst. Der Glaube an dich ist der wichtigste Schlüssel zum Erfolg.


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